Feb

4

2009

Airline muss Fluggäste bei einem früheren Start separat informieren

Abgelegt in Airlines

Das Amtsgericht Frankfurt fällte in Sachen Frühstart von Airlines und die jeweilige Information an die Fluggäste ein Urteil. Eine Airline hatte einen Rückflug 15 Stunden früher als geplant ansetzen lassen – dies geschah wohl aus Auslastungsgründen. Die Airline wollte die Zahlung der Regressansprüche der Fluggäste, die aufgrund des Frühstarts die Maschine verpasst hatten, für die Ersatzflüge verweigern.

Das Amtsgericht Frankfurt entschied in diesem Falle aber für die Fluggäste – die Airline muss die Kosten für die Ersatzflüge sehr wohl übernehmen. Die Fluglinie hatte lediglich auf ihrer Seite im Internet eine Meldung über den früheren Start des Fluges geschaltet und die Kunden nicht separat entsprechend informiert. Dies ist laut Ansicht des Gerichts unzureichend, da helfen auch die Angaben in den allgemeinen Beförderungsbedingungen nicht, die besagen, dass die Kunden sich 48 Stunden vor Abflug über die jeweiligen Startzeiten der Flüge erkundigen müssen. Eine entsprechende Regelung bedarf definitiv nochmals einer separaten Vereinbarung.
Um solchen Ärger mit dem Ende vor Gericht zu vermeiden, kann den Urlaubern nur geraten werden, sich immer 2 Tage vor Abflug über das Internet oder die Reiseleiter vor Ort zu informieren. Denn auch wenn die Airline am Ende haften muss, der Ärger mit dem Buchen eines Ersatzfluges und der Auslage der Kosten für das Flugticket ist enorm und kann das gesamte schöne Urlaubsgefühl mit einem Mal zunichte machen. Ein kurzer Blick auf die Internetseiten kann helfen, diesen Stress am Ende des Urlaubs zu vermeiden.

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