Mai

9

2012

Eine Reise nach Kambodscha – die Khmer-Kultur erleben

Abgelegt in Allgemein

Kambodscha ist nicht gerade ein typisches Reiseziel eines Asien-Urlaubers. 30 Jahre Krieg und die blutige Diktatur der Roten Khmer in den 1970er Jahren sind an dem Staat in Südostasien nicht spurlos vorbeigegangen. Langsam beginnen die Wunden zu heilen und das Land lässt seine frühmittelalterlichen Wurzeln wiederaufblühen. Für Sammler von Weltsensationen ist Kambodscha die richtige Adresse.

Tempelanlagen von Ang Korwat Teil des Weltkulturerbes der UNESCO
Kambodscha Besuchern wird eine Vielfalt an kulturellen Schätzen und Sehenswürdigkeiten geboten. Die Tempelanlagen von Ang Korwat sind zum Beispiel Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Ausgangspunkt für einen Besuch der Tempel ist die Kleinstadt Siem Reap fünf Kilometer südlich des Tempel-Areals. Die Tempelanlagen sind zur Zeit des Khmer-Königreiches entstanden, im Jahr 802 war Baubeginn. Angeblich lebten dort über eine Million Menschen zur Blütezeit der mythischen Hochkultur. Unvorstellbar – wenn man bedenkt, dass die über 1000 Tempel und Heiligtümer im tropischen Urwald von den Pflanzen des Dschungels überwachsen und erst im 20.Jahrhundert wiederentdeckt wurden. Angkor Wat ist der größte Tempel auf der Anlage, der dem hinduistischen Gott Angkor gewidmet ist. Das herausragende nationale Symbol von Kambodscha zeichnet sich durch eine exakte Grundsymmetrie und verschiedene Baustile aus.

Phnom Penh – asiatische Metropole mit provinziellem Charme
Die Hauptstadt von Kambodscha ist Phnom Penh. Die asiatische Metropole entzückt durch provinziellen Charme. Die Zeit, in der Kambodscha eine französische Kolonie war, hat das Stadtbild in seiner architektonischen Konzeption sehr geprägt. Besonders sehenswert ist der Königspalast. Erst seit 1991 dient er dem König wieder als Residenz. Zahlreiche Museen zeugen von der furchtbaren Vergangenheit, die auf Phnom Penh lastet: Zwischen 1975 und 1979 ließ das Regime, des damaligen Ministerpräsidenten Pol Pot, über zwei Millionen Kinder, Frauen und Männer ermorden. Das Land tut sich schwer mit der Aufarbeitung seiner grausamen Vergangenheit. Das Toul Sleng-Gefängnis ist eine Gedenkstätte, die an die bestialische Ermordung von Tausenden erinnert.

Reisetipps für Kambodscha: Dollar mitnehmen
Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar. Es ist sonnig und die Tagestemperaturen liegen bei 25 bis 30 Grad. Es regnet kaum, da die Regenzeit zwischen Mai und Oktober vorherrscht. US-Dollar sind das gängigste Zahlungsmittel. Euro werden kaum akzeptiert, können aber an wenigen Stellen (Banken, größere Hotels) umgetauscht werden. Hotels gibt es schon ab 20 Dollar pro Nacht, luxuriöse Unterkünfte wie das legendäre Raffles Grand Hotel in Siem Reap kosten ab 250 Dollar pro Nacht. Weitere Urlaubstipps für andere Länder können auf www.erlebnisprofis.de nachgelesen werden.

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