Jun

11

2012

Im Urlaub mit dem Smartphone ins Internet

Abgelegt in Allgemein

Was waren das noch für Zeiten früher. Kaum im Urlaub angekommen, wurden die ersten ruhigen Minuten am Strand zwischen Bildzeitung und Abkühlung im Meer für das Verfassen von Urlaubsgrüßen auf meist hoffnungslos überteuerten Postkarten genutzt. Weil der Platz knapp war beließ es der durchschnittliche Urlauber bei Banalitäten wie „das Wetter ist schön, das Hotel super und das Meer herrlich.“

Wer sich über aktuelle Geschehnisse in seinem Heimatland informieren wollte, musste sich deutsche Tageszeitungen kaufen. Wenn es etwas Sachlicheres und Informativeres als die Bildzeitung sein sollte, war auch hier ein tiefer Griff in die Tasche unvermeidlich. Heute sind die Möglichkeiten dank des Internets schon wesentlich größer. So manch ein Nostalgiker mag einwenden, dass er früher auch kein Internet im Urlaub benötigte und dies dem Urlaubsgenuss auch keinen Abbruch getan habe. Dem darf jedoch getrost entgegengehalten werden, dass es früher auch daheim kein Internet gab und so auf nichts verzichtet werden musste. Wer sich also auch im Urlaub der Vorteile des Internets bedienen möchte, braucht sich nicht zu schämen und darf sein Smartphone zu diesem Zweck gerne benutzen. Hier gibt es jedoch einiges zu beachten. Kostenfallen, so ist es im Leben und vor allem im Urlaub, lauern überall. Mit einigen Vorkehrungen jedoch lassen sich diese Fallen elegant umschiffen, sodass daheim keine bösen Überraschungen die frisch getankte Urlaubsenergie zerstören können.

Ein bisschen Erdkunde tut gut!
Eines sollte der Urlauber unbedingt wissen: Auf welchem Kontinent bin ich eigentlich? Nur weil heute einige Orte wie Ägypten, Dubai oder Tunesien mit einer Selbstverständlichkeit angepeilt werden wie früher der Schwarzwald, Mallorca oder Italien, heißt dies im Umkehrschluss noch lange nicht, dass überall die gleichen Kosten zu bezahlen sind. Die heilsame Wirkung der Europäischen Union geht leider nun einmal nicht über ihre geographischen Grenzen hinaus.

Innerhalb der Europäischen Union gilt glücklicherweise eine Regelung, welche die Mobilfunkanbieter verpflichtet, eine automatische Kostenbegrenzungsfunktion zu gewährleisten. Ab einem Betrag von etwa 60 € wird die Datenverbindung beendet. Dann ist zwar Schluss mit Surfen im Internet, aber das ist im Zweifel immer besser als einen kleinen Schuldenberg anzuhäufen. Auf Wunsch können bei einigen Anbietern auch variierende Obergrenzen festgelegt werden. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf www.mobiles-internet-flatrates.de. Und die guten Nachrichten reißen nicht ab, denn diese Regelung gilt nur bis Juni 2012, läuft also in diesen Tagen ab. in Zukunft sollen zusätzlich zu Preisobergrenzen auch Endkundenpreise für mobiles Internet Surfen eingeführt werden. Preisobergrenzen von 90 Cent je Megabyte ab Juli 2012, 70 und 50 Cent in den beiden darauf folgenden Jahren sollen eine faire Internetnutzung im europäischen Ausland gewährleisten.

Außerhalb Europas kann es aber unter Umständen ganz schnell unangenehm teuer werden. Hier gibt es solche Obergrenzen bisher noch nicht und es zeichnen sich auch keine Bemühungen dahingehend ab. Es ist daher unbedingt zu raten sich vor dem Urlaub bei seinem Handyvertragspartner über dortige Tarife zu informieren. Bisweilen können im nichteuropäischen Ausland Datenverbindungskosten von bis zu 20 Euro pro Megabyte Daten auf einen zukommen. Wer also in Ägypten via sozialem Netzwerk ein Bild von sich neben einer Pyramide hochladen will, damit er Zuhause beneidet und bewundert werden kann, bezahlt dieses kleine bisschen soziale Anerkennung also unter Umständen teuer. Daher gilt, dass es im nichteuropäischen Ausland unter Umständen besser ist, auf die gute alte Zeitung und die Postkarten zurückzugreifen.

Surfen ist nicht gleich Surfen

Wer dennoch im nichteuropäischen Ausland im Urlaub nicht auf das Surfen verzichten kann, sollte darüber nachdenken günstige oder kostenlose WLan-Hotspots aufzusuchen. Doch wieso sollte ich denn auf das mobile Surfen verzichten – ich hab doch eine Flatrate?! Dieser Einwand taucht immer wieder auf und führt einige in Versuchung bedenkenlos drauf los zu surfen. Hier gilt es aber ganz besonders umsichtig zu sein, denn eine Flatrate in Deutschland zu haben, heißt noch lange nicht an diesen Vorteilen auch im Ausland zu partizipieren. Die meisten Anbieter legen nämlich vertraglich ausdrücklich fest, für welche Gebiete die vereinbarte Flatrate gilt. Darunter fällt leider meist nicht das Ausland, denn hier sind sogenannte Roaming-Gebühren fällig. Auch hier lohnt es sich auf www.mobiles-internet-flatrates.de vorbeizuschauen. Eine ausführliche und übersichtliche Information vor dem Urlaub ist schließlich durch nichts zu ersetzen.

Die richtige Welle erwischen
Wie beim echten Surfen auf dem Wasser, gilt es daher auch beim Internetsurfen die richtige Welle zu erwischen. Denn vorbereitete und informierte Menschen sparen. Der richtige Tarif, ein transparenter Anbieter und nichts kann mehr schiefgehen. Wer es trotz aller Vorbereitungsbemühungen vor dem Urlaub versäumt sich über den Tarif zu informieren, sollte seinen Internetkonsum vorsichtshalber auf das Nötigste reduzieren. Urlaub ist schließlich nicht nur dazu da, um online zu sein.

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