Sep

13

2009

Unser Ausflug nach Tripsdrill Teil 2 – das Wildparadies

Abgelegt in Deutschland

Der Freizeitpark Tripsdrill bei Cleebronn beinhaltet den Erlebnispark und den Tierpark – das Wildparadies. Die Bahn „Der schnaufende Trullaner“ bringt die Besucher vom Tripsdrill Erlebnispark zum Wildpark Tripsdrill. Wir hatten eigentlich geplant, gegen 16 Uhr mit der kleinen Bahn in das Wildparadies zu fahren, um dann mit dieser wieder in den Park zurück zu fahren.

Die Zeit im Tripsdrill Park war allerdings so schnell vergangen, dass wir erst kurz nach 17 Uhr dazu kamen, die Tickets für den schnaufenden Trullaner zu kaufen. Sicherheitshalber habe ich für meine Tochter, ihre Freundin und mich nur jeweils ein Ticket zur einfachen Fahrt gekauft – die letzte Fahrt zurück vom Wildparadies in den Erlebnispark startet um 18 Uhr und es wäre zeitlich kaum schaffbar gewesen, diese tatsächlich zu erreichen.

Kurz nach dem Ticketkauf kam die kleine Bahn schon angefahren und wir setzten und ganz nach vorne. Der Weg zum Wildparadies führt über die normale Hauptstraße und schon nach kurzer Zeit stiegen wir vor dem Eingang zum Wildparadies aus. Da es bereits schon so spät war, haben wir den Weg durch das Gehege mit dem Rotwild und Damwild schneller zurückgelegt. Zwischendurch kamen die Rehe und wollten um Futter betteln – obwohl wir kein Futter dabei hatten, ließ sich das Reh von meiner Tochter streicheln.

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Im Anschluss an das riesige Freigehege mit den Rehen und Hirschen folgte ein Naturkundepfad. Dort wurden die verschiedenen Bäume im Wald und Baumarten in Deutschland sehr anschaulich erklärt. Das fanden meine zwei Mädels sehr interessant. Einige Bäume waren dort aufgestellt, die eine Klappe oder Tür hatten – nach dem Öffnen oder Aufklappen konnten die Kinder lesen, um welchen Baum es sich handelt. Weitere Informationen über Wald und Holz folgten entlang des weiteren Weges. Auf dem Rundgang kamen wir an Ausstellungsvitrinen über Pilze vorbei. Pilze, die ungenießbar und giftig sind, werden dort gezeigt – ebenso wie essbare Pilze.

wildparadiestrippsdrill-baume

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Auf der Suche nach den Gehegen mit den Polarwölfen und den Bären hatten wir zuerst einen schwierigen Weg eingeschlagen – dann kehrten wir um und fanden einen viel einfacheren Weg. Hier muss ich sagen, dass die Beschilderung etwas zu wünschen übrig lässt. Die Wölfe fanden wir ziemlich schnell – der Anblick der Polarwölfe war beeindruckend. Der Wolf, der uns als erstes entdeckte kam gleich näher und sein Rudel folgte ihm. Gegenüber war ein weiteres Wolfsgehege, aber die Bären, die ebenfalls dort irgendwo sein sollten, fanden wir nicht. Mehreren Passanten ging es anscheinend ebenso wie uns – doch meine Tochter hatte dann eine Idee und wir gingen zurück zu den Polarwölfen. Die Bären waren tatsächlich in einem Gehege innerhalb der Einzäunung der Polarwölfe – nur waren die Bären in einem Käfig. Anscheinend ist es tatsächlich so, wie meine Tochter dies erkannt hat – die Wölfe und Bären im Wildpark Tripsdrill teilen sich das Gehege, nur waren die Bären zum Zeitpunkt, als wir dort waren, in ihrem Käfig.

wildparadies-trippsdrill-polarwolf

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Da es nach dem Besuch bei den Wölfen bereits fast 18.30 Uhr war, machten wir uns auf den Rückweg über den Wanderpfad zum Parkplatz vom Erlebnispark Tripsdrill. Im Wildpark hätten wir uns sicher noch länger aufhalten können und werden das beim nächsten Besuch entsprechend einplanen. Die Zeit kurz nach Ende der Öffnungszeiten des Freizeitparks zeigte sich denkbar ungünstig für eine Ausfahrt aus dem riesigen Parkplatz. Also konnten wir uns Zeit lassen, zum Auto zu gelangen.

Wir kommen sicher wieder nach Tripsdrill und nachdem wir bei diesem Besuch das erste Mal so spät am Parkplatz waren, werden wir das nächste Mal gleich direkt mit dem Auto zum Wildparadies fahren und auf die Fahrt mit dem schnaufenden Trullaner verzichten. Vom Parkplatz beim Wildparadies wäre die Ausfahrt viel einfacher gewesen – aber ich hatte nicht daran gedacht, dass es zum Ende der Öffnungszeiten gleich ein so großes Verkehrsaufkommen geben würde.

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