Apr

9

2009

Erde in Italien kommt nicht zur Ruhe – schwere Nachbeben erschüttern das Land

Abgelegt in Italien

Die bereits schwer von der Erdbebenkatastrophe in der Nacht vom Sonntag auf Montag betroffenen Menschen in den Abruzzen kommen nicht zur Ruhe. Seit den ersten Beben wurden schon mehrere hundert kleinere Nachbeben registriert und letzte Nacht wurden die Menschen in Mittelitalien erneut durch starke Erdstöße aus dem Schlaf gerissen. Das stärkste Beben der letzten Nacht war mit 5,2 auf der Richterskala nur wenig schwächer als die Erdstöße vom Montag, die verheerende Ausmaße an Zerstörung hinterließen.

Die Zahl der Toten ist bisher schon auf 283 angestiegen. Die Zahl der Obdachlosen wird derzeit mit etwa 30.000 angegeben. Etwa 18.000 Menschen im Katastrophengebiet konnten zwischenzeitlich in Zeltstädten untergebracht werden, weitere 10.000 wohnen vorübergehend in Hotels an der Adriaküste. Unter den Schuttbergen werden noch immer unzählige Verletzte vermutet, die hoffentlich durch die etwa 8.500 Helfer noch rechtzeitig gefunden werden – die Zahl der Vermissten beläuft sich laut Medienberichten auf knapp 500 Menschen. Die Suche soll noch bis Ostern fortgesetzt werden, obwohl die Hoffnung, Vermisste noch lebend bergen zu können, immer weiter sinkt. Die Zahl der Verletzten durch das folgenschwerste Erdbeben seit dem Jahr 1980 beläuft sich momentan auf etwa 1.000 und noch immer bebt die Erde in dieser Region weiter.
Die Mittel für die Nothilfe wurden seitens der Regierung inzwischen auf 100 Millionen Euro erhöht.

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