Mrz

15

2009

Calima weht warme Luft aus der Sahara und Sand auf die Kanaren

Abgelegt in Kanaren

Das Wetterphänomen Calima zeigt sich derzeit wieder extrem auf den Kanareninseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Bereits seit 4 Tagen wurde auf diesen Inseln ein Temperaturanstieg von bis zu 13 Grad gemessen. Die Ursache für die plötzliche Erwärmung ist der Calima. Dabei handelt es sich um eine Wetterlage, die mit dem Ostwind die Wärme und auch den feinen Sand aus der Sahara auf die Kanaren weht.

Dies bedeutet, die Temperaturen steigen an, die Luftfeuchtigkeit drastisch verringert, die Aussicht in die Ferne wird immer geringer und der Himmel wird diesig. Der feine Staub der Sahara beherrscht dabei die Luft auf den Kanaren. Der feine Saharasand legt sich sehr schnell in einer feinen, ockerfarbenen Schicht über die betroffene Insel. Dabei ist ein Calima in den Wintermonaten selten zu beobachten – im Regelfall tritt diese besondere Wetterlage in den Monaten zwischen Juni und Oktober auf. Laut dem nationalen meteorologischen Institut soll der Calima noch bis kommenden Mittwoch anhalten und es bis dahin kaum zu einer Abkühlung kommen. Die Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura sind bereits seit Freitag fest im Griff des Calima.

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