Im Jahr 2006 war auf der Insel Reunion zum ersten Mal das Chikungunya Fieber aufgetreten und hatte bei über 250.000 Personen Erkrankungen verursacht. Danach folgte wie ntv in den Nachrichten berichtet, eine rasante Ausbreitung. Personen im Urlaub in Thailand und auf Mauritius wurden mit dem Chikungunya Fieber infiziert.
Aktuell berichtet ntv – der Nachrichten TV Sender – von erneuten Fällen von Betroffenen im Urlaub auf den Malediven und auf Madagaskar, die sich mit dem Virus, der das Chikungunya Fieber verursacht, infiziert hatten. Darunter waren unter anderem auch Touristen aus Frankreich und Deutschland.
Nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters am Centrum für Reisemedizin, Dr. Tomas Jelinek gibt es keine Möglichkeit zur Impfung gegen das Chikungunya Fieber. Daher ist der einzige Schutz für die Urlauber, Mittel gegen Mückenstiche einzusetzen. Als typische Symptome bei einer Infektion mit Chikungunya Fieber treten bei den Patienten nach Angaben des CRM Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieberattacken auf, die sich über Wochen hinziehen können.
Nähere Informationen zum in 2006 auf Reunion zum ersten Mal aufgetretenen Chikungunya Fieber können unter CRM nachgelesen werden. Auf der ITB Messe Berlin 2010 findet am 12. und 13. März das 11. Forum Reisen und Gesundheit statt, bei dem ebenfalls über verschiedene Tropenkrankheiten informiert wird. Vom Robert-Koch-Institut wird Prof. Dr. Matthias Niedrig auf dem Forum einen Vortrag über die Prävention von Chikungunya und Dengue Fieber halten.
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