Dez

9

2008

Japaner lebt seit 3 Monaten auf dem Flughafen in Mexiko-City

Abgelegt in Mexiko

Der Japaner Hiroshi Nahara lebt nun bereits seit 3 Monaten auf dem Flughafen in Mexiko-City. Seine Habseligkeiten hat er, in einer schwarzen Reisetasche und auf einige Tüten verteilt, immer bei sich. Der Flughafenbewohner macht entweder seine Nickerchen oder gibt Interviews, Autogramme und lässt sich fotografieren.

In Mexiko hat der Japaner bereits den Nahmen „chino“ erhalten und gilt inzwischen als berühmt – schließlich war in fast allen Medien über den Japaner auf dem Flughafen berichtet worden. Von den Angestellten der Restaurantmeile wird der Japaner mit Essen versorgt und sogar seine Kleidung wird von ihnen gewaschen. Von Touristen bekommt Hiroshi Nahara Kaffee spendiert. Mittlerweile ist er auf dem Flughafen bereits so integriert, dass der Sicherheitsbeamte immer ein Auge auf dessen Habseligkeiten hat, während „chino“ morgens eine halbe Stunde im Bad ist. Auch während seinen Spaziergängen am Nachmittag durch den Flughafen, bleibt sein Gepäck immer im Auge des Sicherheitsbeamten. Eigentlich könnte Hiroshi Nahara jederzeit ausreisen – seine Papiere sind vollkommen in Ordnung. Da bleibt die Frage offen, ob er sich bis zum Ablauf seiner Aufenthaltsgenehmigung im März 2009 für seine neue Wahlheimat Flughafen Mexiko-Stadt entscheidet. Solange er niemanden belästigt und sich niemand über ihn beschwert, hat die Flughafenbehörde keinen Anlass, den Japaner des Flughafens zu verweisen. Bei den Mexikanern ist „chino“, der freundliche Exot, beliebt und berühmt – für seine eigenen Landsleute in Japan ist diese Aktion allerdings peinlich.

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